Golfen auf Gegenseitigkeit
20 Jahre Münchner Kreis
Der Münchner Kreis, Golfen auf Gegenseitigkeit, feiert in diesen Tagen sein 20-jähriges Bestehen.
Zum 1. Juli 1990 trat das Abkommen des gerade gegründeten „Münchner Kreises“ in Kraft. Die 12 Gründungsclubs vereinbarten unter anderem, dass ihre Mitglieder zum halben Greenfeepreis an bestimmten Tagen der Woche auf den Golfplätzen der anderen spielen konnten.
In der Präambel heißt es: „Im Bestreben, die Golfspieler der Region München einander näher zu bringen und ihnen die Möglichkeit zu verschaffen, möglichst oft auf möglichst vielen Plätzen in der Region München Golf zu spielen, treffen die Signatarvereine dieses Abkommen.“
Schon bald traten weitere Clubs bei. Heute besteht der Münchner Kreis aus 22 Clubs mit 25 Plätzen. Das Spielen zum reduzierten Greenfee wird jährlich von mehr als 10.000 Golfern genutzt.
Entscheidend für die erfolgreiche Gründung des Münchner Kreises war die spontane Unterstützung durch die renommierten Traditionsclubs, den Münchner Golfclub mit seinem damaligen Präsidenten Jochen Wolf und durch den Golfclub Feldafing mit Edgar Bissinger als Vertreter des Vorstands.
Von Anfang an wurde entschieden, den Kreis auf ca. 20 Clubs zu begrenzen. Diese Begrenzung erfolgte ausschließlich aus praktischen Gründen, um die bewährte Art des Erfahrungsaustausches nicht zu gefährden. Aus diesem Grunde konnte den Aufnahmeanträgen von zahlreichen Golfclubs leider nicht entsprochen, die an sich hervorragend in den Kreis passen würden.
Die Idee zur Gründung hatte der damalige Präsident des Golfclubs Eschenried, Prof. Dr. Klaus Eberhard, der den Münchner Kreis seit der Gründung bis heute als Vorsitzender zusammen mit seinen Stellvertretern leitet – zunächst mit Jochen Wolf, dem Präsidenten des Münchner Golfclubs, bis zu dessen Tod im Jahre 2001 und seitdem mit Ewald Hoffmeister, dem ehemaligen Präsidenten des Golfclubs Schloss Elkofen.
Der Münchner Kreis hat von Anbeginn an in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Golfverband und dem Deutschen Golfverband und seinen jeweiligen Präsidenten zusammengearbeitet. Häufig sind die Präsidenten Einladungen zu Sitzungen des Münchner Kreises gefolgt oder haben um Teilnahme gebeten, wenn sie besondere Angelegenheiten besprechen wollten.
Der Münchner Kreis ist eine einzigartige Einrichtung in Deutschland. Es hat verschiedentlich Versuche der Nachahmung in anderen Golfregionen gegeben.
Die Präsidenten tauschen heute in freundschaftlicher und vertrauensvoller Verbundenheit Informationen aus, die den Interessen der großen Münchner Golferfamilie zu Gute kommen.
Zum 20-jährigen Jubiläum wurde auf allen Plätzen des Münchner Kreises ein gemeinsames Turnier „20 Jahre Münchner Kreis, Golfen bei Freunden“ veranstaltet, bei dem sich die Teilnehmer für das große Jubiläums-Abschlussturnier am 12. Juni 2010 in Gut Häusern qualifizieren konnten.
Um die Idee des Münchner Kreises, „die große Münchner Golferfamilie einander näher zu bringen“ , auch bei diesem Turnier umzusetzen, galt die Regelung, dass man sich nur auf einem fremden Platz qualifizieren konnte, nicht auf seinem Heimatplatz.
Die so qualifizierten Teilnehmer und zahlreiche amtierende und ehemalige Präsidenten und Präsidentinnen spielten dann bei schönstem Wetter auf der herrlichen, hochgelobten Anlage in Gut Häusern das große Jubiläumsturnier. Mit einem Empfang und einem kleinen Festakt klang der Tag in Gut Häusern aus.
Verantwortlich und Ansprechpartner für diese Pressemitteilung:
Prof. Dr. Klaus Eberhard
Klaus.eberhard@muenchnerkreis.de